22.07.2018 - 10:55 Uhr
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Kreisjugendfeuerwehrwettbewerb in Oldendorf
 
Datum: 16.06.2018 | 09:00 bis 15:00
Einsatzart:Wettbewerbe
Einsatzort:Oldendorf - Sportplatz
Kräfte:52 Gruppen
Ortswehr(en):JF Behrensen JF Bessingen JF Bisperode JF Brünnighausen JF Coppenbrügge JF Dörpe/Marienau JF Diedersen Weitere Feuerwehren
 
 

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Dewezet (17.06.2018):
Wettbewerb der Kreisjugendfeuerwehr mit 52 Teams / Mit Wissen, Tempo und Geschick
Doppelsieg für Barksen: Grenzenloser Jubel

„Barksen hatte keiner auf dem Zettel“, musste auch Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas „Korken“ Kurbgeweit zum überraschenden Ausgang des Kreisjugendfeuerwehrwettbewerbs einräumen. Und so freute er sich umso mehr mit den neuen Kreismeistern aus dem Bereich Hessisch Oldendorf.

„Hattet ihr an irgendeiner Station Schwierigkeiten?“ – Eigentlich war die Frage an das rote und grüne Team der Jugendfeuerwehr aus Barksen gerichtet und die atmeten bereits einmal tief durch und wollten gerade mit der Aufzählung loslegen, was beim Kreiswettbewerb der Jugendfeuerwehren nicht ganz so optimal gelaufen war, da grätscht die stellvertretende Jugendwartin Merle Paulig mit einer zweiten Frage dazwischen: „Wie viele Fehlerpunkte hattet ihr?“ „Null!“, schallte es aus 20 Kehlen und damit hatte sich die Frage an die Nachwuchsbrandschützer von allein erledigt. „Selbst das Anziehen der Handschuhe, das beim Üben nie so gut geklappt hat, lief heute super“, berichtet die zwölfjährige Alexa stolz.

Leon, ebenfalls zwölf Jahre alt und mit einer Größe von etwa 1,50 Metern noch weit entfernt von der optimalen Größe für die Olympiadisziplin Weitsprung, ist im Wettbewerb regelrecht über den Wassergraben geflogen. Und im Gegensatz zu einem Jesse Owens oder Carl Lewis startete Leon in kompletter Jugendfeuerwehrausrüstung samt Helm auf dem Kopf und Gerätschaften unter dem Arm. Zugegeben, der Wettbewerbs-Wassergraben misst keine acht Meter Olympiasprung-Länge, aber immerhin gilt es für die Nachwuchsbrandschützer eine Distanz von 1,50 Metern zu überwinden. Übertreten beschert zwar keine nassen Füße – das Hindernis wurde nur mit Sportrasenkreide aufgezeichnet – aber dafür satte Fehlerpunkte.

Auch Jugendwart Lukas Grabbe kann sein Glück kaum fassen: „Geiler Erfolg! – Coole Teams!“ Und während er noch nachrechnet, dass es vermutlich bereits 16 Jahre her sein dürfte, dass Barksen zum letzten Mal Kreismeister wurde, verteilen die Jugendlichen die Pokale unter sich, damit jeder die glänzenden Pötte einmal in Händen halten kann. Ach ja, in all dem Meisterschaftsjubel darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass das rote Team aus Barksen Kreismeister und das grüne Team Vizemeister wurde, die rote Mannschaft zusätzlich zum Titel auch noch den besten B-Teil ablieferte und damit das Triple perfekt machte.

Friedrichsburg belegte trotz Gesamtpunktegleichstand mit den grünen Barksenern Platz 3. Einen farblichen Unterschied konnte man bei den beiden Sieger-Teams allerdings nicht wirklich ausmachen, nur aus der blau-orangenen Masse der 52 gestarteten Jugendfeuerwehrteams aus dem gesamten Kreisgebiet auf dem Oldendorfer Sportplatz strahlte Barksen von vorn herein mit ihren grünen T-Shirts hervor. Und wie es sich für amtierende Meister gehört, starteten die erfolgreichen Nachwuchsbrandschützer mit einem Hupkonzert die rund 35 Kilometer lange Rückfahrt nach Barksen, auf der natürlich auch ein erster Zwischenstopp an der Pappmühle eingelegt wurde, schließlich war deren Logo auf den T-Shirts so etwas wie ein Glücksbringer.

 
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